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Chronik des PON-Club - Zucht- und Fördergemeinschaft des Polnischen Niederungshütehundes- PON VDH/FCI

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Zucht-und Fördergemeinschaft für den Polski Owczarek Nizinny
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Der Club

Herbst 1985: Neun PON-Freunde beschlossen, einen Verein zu gründen, der sich ausschließlich als Zucht- und Fördergemeinschaft für die  Rasse PON versteht.
Hier wurde der Grundstein für die Ideologie des PON-Club's VDH/FCI gelegt, der wir bis heute treu geblieben sind und nach der bis dato gehandelt und gezüchtet wird.

Naturbelassene Zucht - ausschließlich Zucht mit langrutigen Hunden
Gesunde Zucht   - ausschliesslich Zucht mit gesunden Hunden(nach dem heutigen Stand der Wissenschaft untersuchbar), HD, Herz, PRA
Wesenstypische Zucht - die Hunde sollen dem im Standard beschriebenen Wesen entsprechen- hierzu wird zur Zuchtzulassung ein Wesenstest durchgeführt
Förderung  - wir bieten allen PON-Freunden ein Programm zur Erziehung, Förderung und artgerechten Haltung der Hunde, mehrmals jährlich zu verschiedenen Aktivitäten und in wechselnden Regionen.
Gemeinschaft - wir möchten jedoch allen PON-Freunden das Gefühl der Zugehörigkeit zur PON-Familie geben, auch wenn Sie keinerlei Ambitionen zur Zucht, Ausbildung o.ä. haben, sondern "einfach dazugehören" möchten.
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Die Gründerversammlung war am 23. November 1985 in  Wuppertal. Die ersten Züchter des PON-Clubs entschlossen sich einen aktiven  Beitrag zum Tierschutz zu leisten: Am 18. Mai 1986 fiel der erste naturbelassene,  also nicht kupierte Wurf. Es war der „B“ Wurf aus dem Zwinger „von der Piastenniederung". Am 28. Februar 1986 wurde der PON-Club e.V. in das  Wuppertaler Vereinsregister eingetragen. Am 1. und 2. Februar 1986 lud  der PON-Club zur ersten Mitgliederversammlung nach Gut-Vorwald ins Sauerland  ein, wo bis 1990 jedes Jahr die MV stattfand.
Es entstand ein erbitterter Streit  um das Kupieren der Ruten, das der polnische Standard forderte, aber der  PON-Club ablehnte. Der gerade in den VDH aufgenommene Club sollte schon  wieder herausfliegen, weil seine Züchter sich nicht an den Standard hielten.   
Am 29. Juni 1989 gab es eine Überraschung: Der Dachverband entschloss sich  zwar zum Ausschluss, setzte aber den Beschluss nie in Kraft. Nach zähen  Verhandlungen mit dem VDH wurde dann am 25. März 1991 ein Vergleich geschlossen.  Die Züchter durften ihren Hunden die Rute lassen, aber die langrutigen  PONs wurden auf Zuchtschauen herabqualifiziert. Es wurde maximal die Formwertnote „Gut“ gegeben, auch wenn der Hund „vorzüglich“ war. Erst 1994 wurde ein  PON mit Rute von einem VDH-Zuchtrichter auf der Grundlage eines FCI  Beschlusses zum Bundesjugendsieger erklärt. Dies war der Durchbruch.

Der Club  macht in der Zuchtordnung seinen Züchtern strenge Vorschriften, die  der Verbesserung der Rasse dienen. So konnte nur dauerhaft züchten,  wer kontrollierte, was er da so „produziert“ hatte. Am 25. November 1989 entschloss sich der Vorstand, eine Kautionsregelung einzuführen.  Ein Welpenkäufer muß seitdem eine Kaution hinterlegen, die er dann  wiederbekommt, wenn er die für die Zucht wichtigen Daten abgeliefert  hat: HD-Röntgen, Gesundheitscheck, Wesensbeurteilung und Phänotypbewertung.  Dies führte dazu, daß z.B. 85% der 1992 gezüchteten PON kontrolliert  werden konnten. Die Quote konnte bis heute gehalten werden.
Der Club  führte direkt nach seiner Gründung ein „Welpenbetreuungsjahr" ein.  Jeder, der einen PON-Welpen von einem Züchter des PON-Clubs übernahm, war ein Jahr lang kostenlos Mitglied im Verein  mit Rundumbetreuung.

Seit der Herbstkörung 1990 wurde die  aufwendige Wesensüberprüfung zur Pflicht gemacht. Auch die Erziehung  und Ausbildung des PON wurde im PON-Club intensiv gefördert. So haben  schon Ende 1990 drei PON erfolgreich die Begleithundeprüfung bestanden.  Seitdem sind viele hinzugekommen. Heute sind unsere PON im  Hundesport wie Agility, Turnierhundesport, Fährtensuche, Obedience usw. zu Hause. Auch werden PON als geprüfte Therapiehunde in der Altenbetreuung  eingesetzt. Im November 1990 wurden erstmals in Lünen Welpenprägungsspieltage  ins Leben gerufen, die später für alle Rassen geöffnet wurden und sich  großer Beliebtheit erfreuten.

Unruhige Zeiten standen dem PON-Club  ins Haus, als es zu Meinungsverschiedenheiten innerhalb des erweiterten  Vorstandes kam. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung setzte  am 16. September 1995 Vorsitzende und Schatzmeister ab und ein neuer Vorstand  wurde gewählt.
Am 11. Mai 1996 feierte der nun kleine, aber feine Club sein 10 jähriges Bestehen  auf dem DVG-Platz Marl-Frentrop. Hier finden seither alle unsere Spezialzuchtschauen statt und er ist zu einer festen Einrichtung unserer NRW-PONs und PONlern geworden.
In den darauffolgenden Jahren hat sich viel verändert.
Selbstverständlich hat der Verein auch weiterhin an dem hohen Standard der Zuchtvoraussetzungen festgehalten, diese zum Teil noch verstärkt z. B. durch die echokardiographische Herzuntersuchung.

Ein weiterer Meilenstein war die Einführung des Welpenwesenstests 1997 zwischen dem 48. – 50. Lebenstag. Durch ihn lässt sich schon früh die Wesensanlage der Welpen einschätzen, so dass die Züchter eine Beratung bekommen, die individuellen Eigenschaften der einzelnen Welpen zu optimieren, was letztendlich  dem Welpenkäufer zu Gute kommt. Dies bedeutet natürlich auch ein ganzes Stück mehr Arbeit für den Züchter, als wenn er die Welpen mehr sich selbst und der Hündin überlässt.
Aber nicht nur für die Zucht, sondern ebenso für die Ausbildung der PONs wurde und wird im PON-Club viel getan. 1992 unter Leitung von Herrn Sebastian Stuppan – Vorsitzender der schweizerischen Kynologischen Gesellschaft – und unseres Mitgliedes Klaus Müller eine Ausbildungswoche eingeführt, die abwechselnd  in der Schweiz und in Deutschland stattfindet; seit 2004 jedoch ausschließlich in Deutschland! Sie hat sich im Laufe der Jahre gewandelt und ist mehr zur Urlaubs- und Aktivitätenwoche mit dem PON und seinen Menschen geworden. Mittlerweile lassen unsere Ausbilder die "Lernwilligen" in alle möglichen Bereiche der Hundesportarten, Möglichkeiten zur Beschäftigung und Förderung des Hundes bis hin zum Spiel und Spaß mit den Hunden, hineinschnuppern. Nachmittags werden gemeinsame, oder auch separate Ausflugmöglichkeiten angeboten, sowie ein geselliges Beisammensein am Abend. Alles in Allem eine wertvolle Erfahrung für alle PON-Besitzer.

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